Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Zur Mitgliederversammlung am 18. März 2026

Der Verein der „Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Marburg e.V.“ kann auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Dies wurde in der Mitgliederversammlung am 18. März 2026 in der Aula der Steinmühle vor rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutlich.

Sie bestätigten einstimmig den bisherigen Vorstand um das Führungsduo Dr. Catharina Graepler und Dr. Bernhard Conrads für weitere zwei Jahre.

Der im Amt bestätigte Vorstand der Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Marburg e.V., v.l.n.r.:
Dr. Eva-Maria Dickhaut (Beisitzerin), Andreas Erl (Schatzmeister), Dr. Catharina Graepler (Vorsitzende),
Dr. Bernhard Conrads (Vorsitzender), Inge Maisch (Schriftführerin), Karin Stichnothe-Botschafter (Beisitzerin)
und Dipl. Kauffrau Inge Kachel-Moosdorf (Beisitzerin), nicht auf dem Foto: Dr. Anton Schmölz
Foto: Doris Conrads

Der Verein konnte im vergangenen Jahr knapp 50 neue Mitglieder gewinnen und zählt nun insgesamt 576 Mitglieder. Die Alterspanne reicht dabei von 8 bis 99 Jahre. Sie bilden die Basis für eine wirkungsvolle Förderung von Kunst und Kultur in Marburg. Auch 2025 unterstützte der Verein das Kunstmuseum erneut in vielfältiger Weise:  Gefördert wurden unter anderem eine neue Lautsprecher-Anlage für Museumsveranstaltungen, Ausstellungsaktivitäten oder ein Bronze-Tastmodell des Kunstgebäudes vor dem Museum in Biegenstraße – auch als Signal für die inklusive Ausrichtung des Museums. 

Neu im Förderspektrum ist die Mitfinanzierung einer halben Personalstelle für Kunstvermittlung und Museumspädagogik. Zwei Drittel der Kosten übernimmt die Universitätsstadt Marburg, ein Drittel trägt der Freundeskreis.

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Kulturfahrt nach Köln ins Museum Ludwig

Besuch der Überblicksausstellung der japanischen Künstlerin
YAYOI KUSAMA am 18. April 2026

Yayoi Kusama mit “Yellow Tree/Living Room” auf der AICJI Triennale, 2010
Copyright YAYOI KUSAMA, Courtesy of Ota Fine Arts,
Victoria Miro, David Zirner
Die erste Kulturfahrt der Museumsfreunde im Jahr 2026 führt am 18. April nach Köln, wo im Museum Ludwigs die große Überblicksausstellung der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama gezeigt wird.

Yayoi Kusama (*1929) gehört zu den bekanntesten Künstlerinnen Japans. Sie war eine der ersten, die mit Installationen und Happenings experimentierten, und zählt seit den 1970er Jahren zu den wichtigen Vertreterinnen der feministischen Kunst. Ihr Werk lässt sich nicht eindeutig einer Stilrichtung zuordnen: Es verbindet Elemente von Konzeptkunst, Minimalismus und psychedelischer Kunst und wird zugleich im Zusammenhang mit Surrealismus, Pop Art und feministischen Positionen diskutiert.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das über siebzig Jahre währende Schaffen Kusamas – von frühen Arbeiten bis zu aktuellen Werken. Neben bekannten Arbeiten mit ihren charakteristischen Punktmustern wird auch ein neuer Infinity Mirror Room präsentiert, den die 96-jährige Künstlerin speziell für das Museum Ludwig realisierte. Die Kölner Station zeigt zudem mehrere großformatige Installationen, die in dieser Form nicht an den anderen Ausstellungsorten zu sehen sind, darunter die frühe Installation Aggregation: One Thousand Boats Show (1963), das Schwarzlicht-Environment I’m Here but Nothing sowie die farbig gestalteten Bronze-Flowers auf der Dachterrasse des Museums.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung nicht mehr möglich ist, da diese Museumsfahrt bereits ausgebucht ist!

Zur Info:

Abfahrt um 7:30 Uhr am Parkplatz Georg-Gaßmann-Stadion Marburg

10:00 Uhr und 10:30 Uhr Beginn der jeweils 75-minütigen Führung

Im Anschluss an die Führungen haben wir Plätze im Museumscafé für eine kleine Stärkung reserviert.

Anschließend bleibt Zeit, das Museum noch einmal in Ruhe selbst zu erkunden, die umfangreiche Sammlung und Dauerausstellung zu besuchen oder einen kleinen Bummel durch die Stadt zu machen.

Rückfahrt nach Marburg um 16:30 Uhr

Museum für alle – Ein Erfolgsprojekt auf dem Weg …

Neue Publikation – “Museum für alle – Türen öffnen für Menschen mit Behinderung”

Unter der Federführung der „Museumsfreunde“ wurde mit Unterstützung der Aktion Mensch im Kunstmuseum Marburg das Projekt „Museum für alle – Türen öffnen für Menschen mit Behinderung“ realisiert.  Der Projektzeitraum war Frühjahr 2022 bis Herbst 2025.

Nunmehr liegt eine Publikation vor, die gleichzeitig dokumentieren, informieren und motivieren soll …

Auf hundert durchgängig bebilderten Seiten erfahren die Leserinnen und Leser, wie und mit welchem Ergebnis das Kunstmuseum Marburg so gestaltet wurde, dass es für behinderte Menschen attraktiv wird. Architektonisch in vollem Umfang barrierefrei, sollte es auch für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen sowie für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich und attraktiv werden.

Die Publikation zeigt, dass und wie dies gelungen ist. In weiten Teilen in Leichter Sprache geschrieben, wird dargelegt, welche Idee hinter dem Projekt stand, wie das Museum mit allen Sinnen entdeckt werden kann und wie Kunst gemeinsam und aktiv erlebt wird. 

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