Günther-Blau-Kunstpreis – Warum?

Die Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Marburg e.V. möchten junge Menschen in ihrer Kreativität fördern und sie zu künstlerischen Arbeiten motivieren. Vor diesem Hintergrund und im Gedenken an den Marburger Maler Günther Blau haben sie den Günther-Blau-Kunstpreis als Förderpreis für Schülerinnen und Schüler im Marburger Raum ausgeschrieben. Teilnahme: ganz einfach!

Jede Schülerin und jeder Schüler ab der Klasse 10 kann sich mit einer Arbeit aus den Bereichen Malerei, Graphik, Collage oder Skulptur zum Thema “Lebenswerte Welt” bis zum 7./8. Januar 2025 bewerben.

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Kunst zum Anfassen – Tastwagen eröffnet neue Möglichkeiten zum “Begreifen”

v.l.n.r.: Dr. Bernhard Conrads (Museumsfreunde), Dr. Catharina Graepler (Museumsfreunde),
Sabine Zimmermann (blista), Dr. Christoph Otterbeck (Museumsdirektor), Cordula von Brandis-Stiehl,
Ulrich Stiehl, Heekyung Reimann (blista), Carsten Reimann (blista), Fritz Wolf (Fa. Rabe),
Samira Idrisu (Projektleiterin „Museum für alle“)
Alle Fotos: Markus Farnung

Das Kunstmuseum Marburg kann mit einer museumspädagogischen Neuheit aufwarten: Der Tastwagen ist eine Innovation auf dem Gebiet barrierefreier Kunstvermittlung. An dieser Hands-on-Station kann die Kunst im Museum in vielfacher Weise wahrgenommen werden. Musikboxen, Tastmodelle, Schnupperdosen, Trachtenstücke und diverses Künstlermaterial machen eine Wahrnehmung mit nahezu allen Sinnen möglich. Da der Wagen mit seiner gezackten Front ein echter Hingucker ist, wurde er auf den Namen „Zacki – Der Tastwagen“ getauft. Dieser Name hatte sich beim Ideenwettbewerb am Museumsfest durchgesetzt.

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Einladung zum Bilderdialog “Die Erde sind wir” – Ein Gespräch mit Julia Krause-Harder

Das Kunstmuseum und das Atelier Goldstein laden herzlich ein zum einem Bilder-Dialog mit der Künstlerin Julia Krause-Harder am Donnerstag, dem 27. Juni 2024 um 18:00 Uhr im Kunstmuseum.

Julia Krause-Harder ist seit 15 Jahren Künstlerin im Atelier Goldstein in Frankfurt am Main, einem Ort der Produktion zeitgenössischer Kunst. Das 2001 gegründete Atelier vertritt Künstlerinnen und Künstler mit einer zugeschriebenen Behinderung und ermöglicht ihnen den Zugang zu Kunst und den dazugehörigen Institutionen. Noch bis zum 8. September 2024 ist die Ausstellung „Julia Krause-Harder. Die Weltkarte“ im Kunstmuseum Marburg zu sehen.

Julia Krause-Harders Arbeiten beeindrucken durch ihre Dimension und Tiefe. In dreijähriger Auseinandersetzung schuf die Frankfurterin eine raumfüllende textile Weltkarte, die ihre Faszinationen und ihr Bestreben nach Übersicht widerspiegelt. In das Kunstwerk sind Reiseerfahrungen, Rechercheergebnisse und subjektive Deutungen der Künstlerin eingeflossen. Ihr Werk fordert dazu auf, über unseren Blick auf die Welt, die Geschichte sowie räumliche, geopolitische und kulturelle Aspekte nachzudenken und gängige Weltbilder zu hinterfragen.

Anlässlich der Marburger Ausstellung erscheint Ende Juli ein Künstlerbuch, das beim Bilder-Dialog als Preview vorgestellt wird. Diese Publikation enthält hochauflösende fotografische Details der Weltkarte, ein umfangreiches Interview mit der Künstlerin sowie Texte der Schriftstellerin und Illustratorin Judith Schalansky und des Philosophen Martin Saar. Das Buch wird durch die Hessische Kulturstiftung und die Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Marburg e. V. und andere gefördert.

Anmeldung
Um Anmeldung per E-Mail an bildung.museum@uni-marburg.deoder telefonisch (dienstags bis donnerstags) unter der Telefonnummer 06421 28-22631 wird gebeten. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung die gewünschte Personenanzahl an. Der Eintritt ist frei.

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